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964 Carrera & 964 RS


Zunächst wurde der Wagen nur in der Allradversion Carrera 4 angeboten und parallel mit dem Porsche 911 Carrera 3,2 angeboten. Bereits 1989 folgte auch der 964 mit dem mit Heckantrieb als Carrera 2. Beide Modelle wurden in den Karosserieversionen Coupé, Cabriolet und Targa verkauft.

Ab 1990 kam das Spitzenmodell, der neue 911 Turbo auf Basis des 964 heraus. Bei diesem Modell wurden viele Merkmale des Porsche 930, wie z.B. die breiten Kotflügel vorne und hinten, sowie der große Heckflügel übernommen.

Im Jahr 1993 (Modelljahr 94) wurde der Speedster als eigenständiges Modell der 964er Reihe in einer Kleinserie von nur 900 Stück gebaut. Als Basis für den Speedster diente das 964 Carrera 2 Cabriolet mit verkürzter Frontscheibe und geänderter Dachkonstruktion. Besonders markant ist dabei die Heckansicht mit den beiden „Höckern“.

Ebenfalls im Jahr 1993 ergänzt der in der Porsche-Rennsportabteilung in Weissach-Flacht entwickelte, und in einer Kleinserie von lediglich 90 Exemplaren als 911 Carrera RS 3.8 und 911 Carrera RSR 3.8 erhältliche, 221 kW (300 PS) starke, neue Sportelfer das Modellprogramm. Mit seinem luftgekühlten, 3746 cm³ großen Sechszylinder-Boxermotor und der Karosserie im Turbolook. sowie den 235/40 ZR 18 (vorne) und 285/35 ZR 18 (hinten) großen Reifen, auf, an der Vorderachse 9 J x 18 großen, und an der Hinterachse 11 J x 18 großen, dreiteiligen Speedline-Felgen markiert er für einige Elfer-Fans den optischen Höhepunkt der Carrera RS Modelle und der Baureihe 964.