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996 GT2


Der Porsche GT2 des Typ 996 ist im Gegensatz zu seinem luftgekühlten Vorgänger eine ausschließlich für den Straßeneinsatz gebaute Modellvariante des 911, und kein Homologationsmodell für eine Rennversion. Jedoch verfügt auch er über eine Vielzahl aus dem Motorsport abgeleiteter Features, wie das auf Unibalgelenken gelagerte Fahrwerk, das in Höhe, Spur und Sturz verstellbar ist. Zudem war der 996 GT2 genauso wie der 911 GT3 als Clubsport-Version erhältlich. Er war der erste Porsche, der serienmäßig über die Carbon-Keramik-Bremse verfügte.[7]

Der erste wassergekühlte GT2 erschien im August 2000; vorgestellt auf der North American International Auto Show. Im Gegensatz zum 309 kW (420 PS) starken 996 Turbo hat er 340 kW (462 PS) (also 10% Mehrleistung) und ein max. Drehmoment von 620 Nm zwischen 3.500 und 4.500/min. Damit beschleunigt der 1.440 kg schwere Wagen in 4,1 s auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h. Zum Neupreis von damals 339.000 DM zum Zeitpunkt der Markteinführung wurden bis April 2003 insgesamt 963 Exemplare verkauft.[8]

Ab April 2003 bot Porsche seinen Kunden eine überarbeitete Version an, die sich (bis auf die, vom seit 2003 erhältlichen 996 GT3 übernommenen, 18 Zoll 10-Speichen-Leichtmetallfelgen im „GT3-Styling“) rein äußerlich nicht von ihrem Vorgänger unterschied, wohl aber nochmals an Leistung und Drehmoment zulegen konnte und mit nun 355 kW (483 PS) bei 5.700/min und 640 Nm maximalem Drehmoment zwischen 3.500 und 4.500/min aufwarten konnte. Das Leergewicht konnte auf 1.420 kg reduziert, und die Höchstgeschwindigkeit auf 319 km/h gesteigert werden. Durch die gesteigerte Leistung bei verringertem Gewicht, konnte das Spurtvermögen enorm verbessert werden.[9] Der überarbeitete GT2 absolvierte den Standardsprint auf 100 km/h in der Fachzeitschrift auto, motor und sport nun entgegen der Werksangabe von 4,0 Sekunden in lediglich 3,9 s.

























996 Turbo / GT2 Produktebroschüre.pdf